Es macht Spaß, ein DJK'ler zu sein

 

Die Arbeit werde gesehen und geschätzt, bemerkte Klaus-Peter Eschenbach als erster Vorsitzender der
DJK Mühlbach erfreut zu Beginn der diesjährigen Jahreshauptversammlung.


Hohe DJK Auszeichnungen des Diözesanverbandes gingen an verdiente Mitglieder im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung.
Auf dem Bild sind (von links) Gabi Gröschel, Karin Müller (Diözese), Gertrud Libionka, Tina Gensler, Stefan Cornely, Klaus-Peter Eschenbach
(im Amt bestätigter 1. Vorsitzender der DJK Mühlbach) sowie Joachim Panitz.

 

DieArbeit werde gesehen und geschätzt, bemerkte Klaus-Peter Eschenbach als erster Vorsitzender der DJK Mühlbach erfreut zu Beginn der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Diese konnte nach der Sanierungspause wieder im Gemeindehaus stattfinden.

Unter die vielen Mitglieder mischten sich auch zahlreiche Ehrengäste.
Bürgermeister Bruno Altrichter zeigte sich erfreut, dass wieder Leben in dem Gemeindehaus,
in dem auch die Stadtteilwehr untergebracht ist, einkehrt. Vor allem kann die DJK die neuen Räumlichkeiten
wieder für ihr gesundheitsförderndes Tun nutzen. Die Fußballaktivitäten gemeinsam mit der DJK Salz
verfolgt der Stadtchef aufmerksam. In diesem Rahmen sprach er der Presse für die gute Berichterstattung
ein dickes Lob aus.

Karin Müller vom Diözesanverband aus Würzburg rührte in ihrer Ansprache die Werbetrommel für den 14. Juli,
wo auf dem Gelände der DJK Salz mit jeder Menge Aktionen unter dem Motto „Sein Bestes geben“ für
die DJK Werbung betrieben wird. Am gleichen Tag ist auch die traditionsreiche DJK-Wallfahrt und
im nächsten Jahr, wenn die DJK in Würzburg am 16. Mai ihren 100. Geburtstag feiert, würde ein
vielfältiges Programm auf die Gäste warten.

„Wie sah das Alt werden in den 50er Jahren aus, im Vergleich zu heute, wo man nachweislich länger lebt“.
Diese Frage stellte sich Johann Giglhuber vom BLSV, der feststellte, dass man jeden Tag
mindestens 10.000 Schritte laufen sollte. Ohne einem gewissen Maß an Fitness rutsche man schnell in die soziale Vereinsamung - dann, wenn man die eigenen Wände nicht mehr verlassen kann.
Da helfe nur sich rechtzeitig zu bewegen. Pfarrer Wolfgang Senzel kam erst spät zum Sport.
Dieser unterstrich, dass die Arbeit in der Führungsriege, die der Trainer,
aber auch die aller Sport- und Fitness- Suchenden wertvoll sei.

Peter Eschenbach reflektierte die letzten acht Jahre, in denen er das Amt des ersten Vorsitzenden inne hatte.
Ihm war schon immer der Fortbestand der DJK wichtig. Zwei Aufstiege der 1. Mannschaft konnten gefeiert werden, Zeltlagergruppen kommen gerne auf das Vereinsgelände, der 50. Geburtstag der Mühlbacher DJK
war ein großer Erfolg und ein gelebtes Miteinander und die sportliche Fusion mit der Nachbar DJK
aus Salz bereichere beide Vereine. Einen Wunsch hatte der Vorstand aber in Richtung Zukunft.
„Fairness gehöre nicht nur auf den grünen Rasen, sondern sei in allen Bereichen des Vereins eine besondere Tugend“.

Nachdem Schatzmeister Lukas Haupt seinen Finanzbericht abgelegt und bemerkt hatte,
dass jede verkaufte Bratwurst bei den Heimspielen der Kasse gut täten, erwirkten die beiden Revisoren
Hubert Neugebauer und Dieter Veith die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft und so stand einer
Neuwahl nichts im Wege.

Das sportliche Angebot ist weit gefächert. Von der Damengymnastik, die seit 38 Jahren schon die Frauenwelt bewegt, über das vor zwei Jahren wiederbelebte Kinderturnen bis hin zum Bodystyling oder dem „Triathlon Man“ Michael Albus, der unter der DJK Flagge die Laufschuhe schnürt. Nordic Walking findet jeweils am Mittwoch und Donnerstag statt. König Fußball wird dank so mancher Fusion, in erster Linie mit der DJK Salz, wieder in allen Altersklassen groß geschrieben und so mancher Erfolg bleibt da nicht aus. Bei den Jugendlichen sei eine Spielaufstellung manchmal etwas schwierig, so Hubert Seubert, der dennoch hoffnungsvoll in die Zukunft blickt. Joachim Panitz ist mächtig stolz auf seine Kicker, denn es gibt nur drei Vereine, die gleich drei Mannschaften ins Rennen schicken können: „Großbardorf, Aubstadt und wir“ und so ging sein Lob und Dank auch nach Salz.

Aus den Händen von Karin Müller (DJK Diözesanverband) und des Vorsitzenden Klaus-Peter Eschenbach erhielten Gabi Gröschel, Gertrud Libionka und Joachim Panitz für ihre besondere „Förderung des DJK Gedankens“ den DJK Ehrenbrief des Diözesanverbandes Würzburg überreicht. Die DJK Verbandsehrennadel in Bronze erhielten Tina Gensler und Stefan Cornely.

Bei der Neuwahl gab es nur wenige Änderungen. Klaus-Peter Eschenbach, der in seinem Amt als Vereinsvorstand bestätigt wurde, zeigte sich erfreut, dass offene Posten aus der Versammlungsrunde gefüllt werden konnten. Neuer zweiter Vorstand ist, nachdem Jürgen Scholz nicht mehr zur Wahl stand, Julia Handwerker, neuer zweiter Kassier ist Alexander Seidel, neuer erster Schriftführer Michael Albus und zweiter Nadine Weigand. Die Beisitzer-Riege füllen Patrick Nöth, Marco Stumpf, Oliver Stumpf und Yannic Cornely. Durch den Teamgeist und guten Zusammenhalt in der Mühlbacher DJK konnte der Tagesordnungspunkt „Neuwahl“ schnell abgehakt werden. Die Weichen Richtung Zukunft sind gestellt.

 

Quelle: "Main Post" 26.03.2019